Eltern-Ratgeber
Wie finde ich die passende Tagesmutter?Für viele Eltern ist es natürlich nicht einfach, eine passende Tagesmutter zu finden. Das Ziel unserer Seite ist es, die Eltern bei dieser Wahl zu unterstützen und Kontakt zu den Tagesmüttern vor Ort zu vermitteln. Auch die Familienbildungsstätte ist dabei behilflich, die "richtige" Tagesmutter zu finden. Aber zuerst muss man sich selbst darüber im Klaren sein, was man von der Tagesmutter erwartet. Soll sie bereits viel Erfahrung haben? Wie alt sollte/darf sie sein? Welche Rolle spielen Haustiere? Wie wichtig ist ein eigener Garten? Um sich genau über seine Wünsche klar zu werden, kann dieser Fragebogen (PDF) weiterhelfen (entwickelt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).Eingewöhnung bei der TagesmutterAller Anfang ist schwer. Diese Weisheit trifft auch für den Beginn des neuen Betreuungsverhältnisses außerhalb des gewohnten heimischen Umfelds zu. Das kleine Kind muss lernen, Fremdes zu Vertrautem zu machen und die Neugier über die eigene Unsicherheit siegen zu lassen. Wenn Kinder die Tagesmutter ablehnen,kann es auch an einer schlechten oder fehlenden Eingewöhnung liegen. Jede überstürzte Eile am Betreuungsanfang wird sich dann später rächen. Sowohl die Eltern als auch die Tagesmutter müssen sich Zeit nehmen, denn es geht um den Aufbau einer stabilen Beziehung zu einem Menschen, der für längere Zeit in engem Kontakt zum Kind stehen wird. Fragen Sie daher Ihre Tagesmutter gezielt nach einer Eingewöhnung und lassen sich erklären, wie diese üblicherweise abläuft.Die richtige VersicherungHaftpflichtversicherungJeder sollte sich unbedingt mit einer Haftpflichtversicherung vor hohen Kosten schützen. Schon ein leichtes Versehen wie eine übersehene Vorfahrt beim Fahrradfahren kann mitunter zu Schäden in Millionenhöhe führen. Speziell wenn Personen zu Schaden kommen, können die Schadensersatzforderungen der geschädigten Person den finanziellen Kollaps des Verursachers bedeuten. Dieser ist per Gesetz verpflichtet, gegebenenfalls mit seinem gesamten Vermögen für den Schaden zu zahlen.Bei Kindern gelten besondere Bestimmungen. Kinder können bis zur Vollendung des 7. Lebensjahrs (im Straßenverkehr auch teilweise bis zum 10. Lebensjahr) nicht haftbar gemacht werden. Wenn die Eltern keine Aufsichtspflicht verletzt haben, hat der Geschädigte kein Anrecht auf Schadensersatz. Die Eltern des Verursachers möchten aber möglicherweise aus moralischen Gründen Schadensersatz leisten. Hierfür gibt es eine entsprechende Zusatzversicherung. Diese kann bis zur Vollendung des 7. Lebensjahrs, bei manchen Gesellschaften auch bis zum 10. Lebensjahr abgeschlossen werden. Prinzipiell kann die Haftpflichtversicherung den Versicherungsnehmer, dessen Ehe- oder Lebenspartner und alle im Haushalt lebenden Kinder versichern. Für Letztere gilt dies jedoch nur, sofern sie unter 18 Jahre alt sind bzw. eine Ausbildung absolvieren. Machen Sie zunächst einen Haftpflichtversicherung Vergleich, um ein gutes Angebot zu finden. UnfallversicherungEin Unfall kann Ihr Leben von heute auf morgen vollkommen verändern. Haben Sie dann keinen Versicherungsschutz, der Ihnen finanzielle Hilfe bietet, stehen Sie womöglich vor einem existenziellen Problem. Anders als die gesetzliche Unfallversicherung kommt die private Variante auch auf bei Unfällen, die in der Freizeit geschehen. Dies gilt weltweit und rund um die Uhr. Unter anderem ist eine lebenslange Rente bei Invalidität möglich.Auch hier müssen bei Kindern einige Dinge beachtet werden. Die staatliche Unfallversicherung berücksichtigt nur Unfälle, die sich in der Betreuungseinrichtung (Kindergarten, Schule etc.) und auf dem Hin- und Rückweg zutragen. Unfälle, die in der Freizeit entstehen, übernimmt nur die private Versicherung. Mit einem Unfallversicherung Vergleich finden Sie die besten Tarife. |